Schule & Stil

Ajahn Lao Vongvilay, der Süa-Lag-Hang-Stil und die Bedeutung unseres Logos.

Kung-Fu-Gruß in der Kampfkunstschule Ajahn Lao

Der Lehrer

Ajahn Lao Vongvilay

Als ich acht Jahre alt war, wurde ich in einem kleinen Waldkloster im Norden Thailands als Novize aufgenommen. Dort verbrachte ich meine Jugend und lernte von meinem ehrwürdigen Meister Loang Pho Lu Meditation und Kampfkunst. Als junger Mann entschied ich mich, das Kloster zu verlassen, und lernte danach noch andere Kampfkunst-Meister und ihre Stile kennen.

Mein Muay-Thai-Meister Kru Cham Phi lehrte mich das traditionelle Muay Thai, das man in den Dörfern des Isan heute nur noch selten sehen kann. Als ich bemerkte, dass es nur noch wenige Schulen dieses traditionellen Boxens gibt, habe ich mich entschlossen, die alte Tradition aufleben zu lassen.

In Deutschland lehre ich seit 1992 den Süa-Lag-Hang-Stil, in dem ich klassisches Kung Fu in einem zehnstufigen System mit insgesamt neun Tierformen unterrichte. Der Tai-Chi-Chuan-Stil steht in der Tradition des sogenannten „Fünf-Tiere-Stils“. Das Qi Gong ist ein fester Bestandteil des Kung Fu, das ich aber auch in eigenen Kursen unterrichte.

„Für mich liegt der Sinn und Zweck der Kampfkunst in der Förderung des Körpers, des Geistes und des Herzens. Der Einklang mit sich selbst und der Natur, die Stärkung der Lebenskraft und das Wissen um den richtigen Weg meiner Schüler sind wesentliche Punkte meiner Lehre.“

Ajahn Lao Vongvilay

Der Stil und seine Namensgebung

Süa Lag Hang – der Tiger auf der Lauer

Süa Lag Hang ist ein ursprünglicher Kung-Fu-Stil, der sich in die buddhistische Traditionslinie der Tierstile einordnen lässt. Benannt wurde er nach dem mächtigen Tiger, der sich gerade auf der Jagd befindet.

Der Tiger wird im modernen Thailändischen เสือ geschrieben und im Deutschen „Süa“ ausgesprochen. Bei der Übersetzung von „Lag“ handelt es sich um das Wort „ziehen“. Die Übersetzung von „Hang“ ist „der Schwanz“ oder auch „Schweif“.

Was bedeutet nun ein Tiger mit einem ziehenden oder langgestreckten Schweif? Ganz einfach: ein Raubtier, das jagen will, denn es duckt sich ins hohe Gras, um nicht gesehen zu werden. Der Tiger liegt also auf der Lauer.

Die Kampfkunst

Der Süa-Lag-Hang-Stil ist ein sehr alter Stil, der durch die Beobachtung von Tieren und deren Kampfstrategien zum Überleben und die anschließende Nachahmung im Kampf entwickelt wurde. Man erzählt sich, dass es der berühmte Mönch Bodhidharma, auch Ta Mo genannt, war, der diese Bewegungen auf seinem Weg von Indien nach China mitbrachte. Von dort aus verbreitete sich diese Kunst.

Netzwerk

Weitere Schulen des Süa-Lag-Hang-Stils

Kampfkunst in Germering

In Germering hat Meister Goran Pujic seit März 2010 eine eigene Kampfkunstschule im Münchner Westen in der Tradition des Süa Lag Hang eröffnet.

kampfkunst-germering.de (neuer Tab)

Kampfkunst in Markt Schwaben

Seit Februar 2015 gibt es in Markt Schwaben die Möglichkeit, Süa Lag Hang Kung Fu zu trainieren. Meister Arno Wunsch hat seine Kampfkunstschule in den Räumlichkeiten des INJOY Markt Schwaben eröffnet.

kampfkunst-wunsch.de (neuer Tab)

Probetraining

Kostenlos und ohne Anmeldung vorbeikommen

  • Tai Chi Chuan oder Qi Gong Montag, 20:00 – 21:15 Uhr
  • Muay Thai Boran Dienstag, 18:30 – 19:45 Uhr
  • Kung Fu Dienstag, 20:00 – 21:15 Uhr